Welche Chakren gibt es und was sind ihre Funktionen?
Es gibt folgende sieben Hauptchakren mit ihren psychologischen Funktionen und körperlichen Zuordnungen (diese Auswahl ist nicht vollständig, sondern soll einen ersten Eindruck vermitteln):
Wurzelchakra:
Hier geht es um Stabilität, Sicherheit, Urvertrauen und materielle/ finanzielle Themen.
Körperlich ist es mit dem Skelettsystem, der Muskulatur, Gelenken und den Beinen verbunden.
Ein Ungleichgewicht kann psychologisch zu Angstzuständen und Unruhe führen oder auch zu finanziellen Problemen.
Sakralchakra:
Im Sakralchakra geht es um Kreativität, Lebensfreude, Sinnlichkeit und Schöpferkraft.
Körperlich ist dieses Chakra den Sexualorganen sowie Blase und Niere zugeordnet.
Ungleichgewichte können zu Depression, Schuld- und Schamgefühlen führen.
Solarplexus Chakra:
Die Themen dieses Chakras sind Macht, Selbstbewusstsein, Fokus, Disziplin, Durchsetzungsfähigkeit und die Fähigkeit, Grenzen zu setzen.
Körperlich gehören hierzu Magen, Darm, Leber und Bauchspeicheldrüse.
Eine Dysbalance kann zu Gefühlen von Schwäche und Hilflosigkeit führen, Überanpassung oder schlecht „nein“ sagen zu können. Auch Gefühle wie Wut oder überkontrollierendes Verhalten gehören hier dazu.
Herzchakra:
Thematisch geht es hier um Beziehungen, Liebe, Mitgefühl und Heilung.
Körperlich sind hier Herz, Lunge, Thymus und Arme zugeordnet.
Blockaden können zu Bedürftigkeit, emotionaler Abhängigkeit oder auch emotionaler Härte führen.
Halschakra:
Hier geht es um Selbstausdruck, Kommunikation, Manifestation und Authentizität.
Auf der Körperebene gehören hier Hals, Kehlkopf, Schilddrüse und Mund dazu.
Ungleichgewichte können sich als Schüchternheit und Rückzug, aber auch als zu starke Intro- oder Extrovertiertheit zeigen, je nachdem, ob das Chakra zu schwach oder zu aktiv ist.
Stirnchakra:
Die Themen sind hier Klarheit des Geistes, Wahrheit, Konzentration und Unterscheidungsvermögen.
Organisch ist hiermit das Gehirn, Augen, Ohren und z.T. das Hormonsystem verbunden.
Bei einem unausgewogenen Chakra können Konzentrationsschwächen, Verwirrtheit, Schwierigkeiten in der Entscheidungsfindung und „zu viele Gedanken“ auftreten.
Kronenchakra:
Im Kronenchakra geht es um Spiritualität, die Suche nach Einheit und dem Göttlichen.
Die Zirbeldrüse sowie die Regulierung des Schlaf-Wach-Rhythmus gehören körperlich hierzu.
Ein Ungleichgewicht kann sich in einem Gefühl von Getrenntheit, Weltabgewandheit, wenig Interesse an allem „Irdischen“ und geringer Bodenhaftung äußern.
